News

Neujahrs Jagderlebnis

Bereits mehrere Stunden hatte unser Jagdfreund Bernd Anfang Januar im Insel-Revier am Wolgastsee angesessen. Langsam kroch die Kälte an den Füßen hoch und Wild war weit und breit nicht zu sehen. Bernd beschloss abzubaumen, packte seine Sachen in den Rucksack und entlud die Büchse. 

Auf halber Leiter hörte er ein deutliches Knacken links aus der an den Hochsitz angrenzenden Dickung, stoppte und sah sich um. Doch nur Stille. Einzig ein leises Rauschen der Bäume war zu hören. Also doch nur der Wind?

Kaum hatte Bernd festen Waldboden unter den Füßen, wieder ein lautes Knacken aus der Dunkelheit, dann das Tapp-Tapp-Tapp von schwerem Wild, das rasch direkt auf ihn zukam. Unsicher geworden, setzte er den ersten Fuß wieder auf die Leiter, als er gerade noch aus dem Augenwinkel ein starkes Stück Schwarzwild mehr erahnte als sah, das ihn direkt annahm. Durch einen Sprung konnte er sich zunächst retten, landete aber wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Das Stück -eigentlich an ihm vorbei, wendete und kam erneut auf ihn zu. Das kräftige Gewaff grinste im Mondlicht - ein starker Basse!

Bernd gelang es, sich halb aufzurichten und die Waffe durchzuladen. Ohne anzubacken warf er einen Schuss in die Richtung des mittlerweile nur noch ein paar Meter entfernten Keilers. Dieser zeichnete deutlich und ließ von Bernd ab. 

Eine erste Nachsuche musste aufgrund der gefährlichen Situation abgebrochen werden, als die Wundfährte nach gut 400 m vom übersichtlichen Bahndamm in die Dickung führte. Am nächsten Tag brachte "Emma", ein Hannoverscher Schweißhund, die Nachsuche zu einem guten Ende. Der mittlerweile verendete Basse wog abgerauschte 80 Kilo aufgebrochen und trug stolz seine Waffen von knapp 21 cm Länge.

Drucken
Facebook
Google Plus
Instagram
Twitter

Für Ihre Flugreise bzw. Bahnreise leiten wir Sie zu unserem Reiseveranstalter Usedom Reisen SN weiter. Hier erhalten Sie das günstigste Angebot für Ihre Reise.